Wulf Nolte

Lackserigrafien

Der Künstler wurde 1939 in Celle geboren. An der Werkkunstschule Hannover studierte er bei Raimund Girke das Künstlerische Lehramt für Realschulen. Seit 1972 ist er Mitglied des Arbeitskreises für Konstruktives Gestalten in Bonn (Galerie Circulus).

Wulf Nolte arbeitet ausschließlich mit dem Quadrat. Es wird in ein streng konzipiertes Raster aufgelöst. Diagonale Verbindungen und Reihungen ergeben ein neues Formsystem mit der Möglichkeit zu vielfacher Variabilität. Die innere Struktur der linearen Verbindungen, das Gerüst, das die Fläche bestimmt, vermeidet jede Zufälligkeit. Wichtig bei den Arbeiten von Wulf Nolte ist das Moment der Wiederholung, ebenso die Diagonale und die Zentrierung. Farbabstufungen innerhalb einer Fläche fehlen bei seinen Arbeiten völlig. Die flächig konstruierten Arbeiten wirken durch ihre intensive Räumlichkeit.

Seit 1971 erhielt Wulf Nolte mehrere 1. Preise für Kunstplakate. Seine Grafiken wurden auf zahlreichen internationalen Biennalen gezeigt.